Tennis-Elite war in Bad Waltersdorf zu Gast

Hochkarätige Matches mit internationalen Tennis-Profis bot das Bad Waltersdorfer
ITF-Open. Insgesamt wurde ein Preisgeld von rund 15.000 US-Doller ausgespielt.
,,Mit diesen Sport-Großereignissen in Verbindung mit den regelmäßigen internationalen Trainingscamps beweist die 2-Thermenregion Bad Waltersdorf ihre Stellung als ideale Bewegungs- und Erholungsregion“, freut sich Tourismus-Geschäftsführer Jörg Pfeifer.

Ermöglicht werden die Spitzenveranstaltungen durch die intensive Zusammenarbeit des Sport-Aktiv-Park Geschäftsführers Alexander Freitag mit dem Tourismusverband sowie der Kurkommission und der Gemeinde Bad Waltersdorf.

Tennis-Zukunft schlägt wieder in Bad Waltersdorf auf

Drei internationale Turniere!

Es tut sich wieder was im Sportaktivpark Bad Waltersdorf in Sachen internationale Tennisturniere: Nachdem zuletzt 2016 ein ITF-Turnier durchgeführt worden war, gibt es heuer nach der Coronapause das Comeback und zwar gleich dreifach. In dieser Woche finden 15.000-Dollar-Turniere für Damen und Herren statt, in der nächsten folgt ein weiteres der Herren. „Die ersten beiden sind sozusagen unsere eigenen Turniere, das dritte richten wir für den ÖTV aus, weil es derzeit schwierig ist, Veranstalter zu finden“, berichtet Alexander Freitag. Der Niederösterreicher hat die Anlage in Bad Waltersdorf 2018 gekauft, auch jene in Fürstenfeld darf er sein Eigen nennen.

„In erster Linie mache ich das für die österreichischen Spieler. Es ist einfach wichtig, dass sie sich international messen können. Wir haben hier vier Wildcards für den Hauptbewerb und sechs für die Quali, die an österreichische Spieler gehen“, so Freitag. Bei den Herren wird aber sogar die Setzliste von einem Österreicher angeführt, der Burgenländer David Pichler (ATP-Nummer 497) ist die Nummer eins. Viele Augen werden aber auf Lukas Neumayer (18/ATP-Rang 783) gerichtet sein, der sich heuer in Kitzbühel schon auf ATP-Ebene für den Hauptbewerb qualifiziert hat und dort in Runde eins denkbar knapp gescheitert war. Die Wildcards für den Hauptbewerb gingen an Neill Oberleitner, Lukas Krainer und den Steirer Hans-Peter Kaufmann.

Bei den Damen ist die Situation im österreichischen Nachwuchs weiterhin wenig rosig. Mit der 15-jährigen Tamara Kostic gibt es aber zumindest wieder einmal einen Lichtblick: Die Wienerin hat sich vor einem Monat in Don Benito (Spanien) erstmals für den Hauptbewerb eines ITF-Damenturnier qualifiziert und auch noch die erste Runde überstanden. Folgerichtig hat ihr Freitag „seine“ Wildcard überlassen. Die drei anderen werden vom ÖTV vergeben und gingen an Elena Karner, Mavie Österreicher und Veronika Pokor.

ITF-Turniere in Bad Waltersdorf

Ort: Sportaktivpark Bad Waltersdorf
Preisgeld: Je 15.000 Dollar für Damen und Herren.
Qualifikation: Sonntag und Montag (ab 9 Uhr).
Hauptbewerb: ab Dienstag.
Setzliste Herren: 1 David Pichler (AUT/ATP 497), 2 Eric Vanshelboim (UKR/ATP 525), 3 Daniele Capechhi (ITA/ATP 594), 4 Peter Nagy (HUN/ATP 604).
Setzliste Damen: 1 Ziva Falkner (SLO/WTA 546), 2 Melania Delai (ITA/WTA 557), 3 Caisa Hennemann (SWE/WTA 575), 4 Sapfo Sakellaridi (GRE/WTA 605).

Die ITF-Turniere sind aber bei weitem nicht das Einzige, was Fasching in Bad Waltersdorf veranstaltet. Auch europäische U12- und U14-Turniere, die steirischen Landesmeisterschaften in allen Klassen waren heuer schon da. „Tourismusregion und Gemeinde wollen sich einfach breiter aufstellen. Die 1500 Nächtigungen sind für diese Region keine große Dimension, aber es kommt so ein anderes Publikum nach Bad Waltersdorf“, sagt Freitag. In der zweiten ITF-Turnierwoche wird parallel auch ein ÖTV-Jugendturnier gespielt. „Da können die jungen Spieler dann schauen, wohin sie es bringen können, wenn sie fleißig weiter machen.“

Autor+Foto: Kleine Zeitung – Steiermark

Jurij Rodionov fehlt ein Sieg für die US Open

Jurij Rodionov ist leider in der dritten Qualirunde ausgeschieden!

Der Daviscup-Spieler nimmt in New York auch die zweite Quali-Hürde. Julia Grabher ist am Freitag zum zweiten Mal im Einsatz.
Jurij Rodionov hat bei den US Open in New York die dritte Quali-Runde erreicht. Der Niederösterreicher besiegte Federico Gaio aus Italien 6:4, 6:4 und spielt nun gegen den Polen Kamil Majchrzak um ein Ticket im Hauptbewerb.

Rodionov legte vor den Augen von ÖTV-Sportdirektor Jürgen Melzer, der im Doppel an den Start gehen wird, gut los, schaffte das frühe Break zum 2:1. Im zweiten Durchgang schlug Rodionov im fünften Spiel zu, das Break zum 3:2 sollte für den nächsten souveränen Sieg reichen.

Schwer wird die Aufagbe für Julia Grabher nach dem Auftaktsieg gegen Barbara Haas. Die Vorarlbergerin muss sich in der zweiten Quali-Runde mit der als Nummer 1 gesetzten Kroatin Ana Konjuh messen.

Autor: Harald Schume
Foto: Jurij Rodionov – Facebook

Corona-Infos ab 19.Mai 2021

Corona-Infos

Die gültigen Regelungen im Sport

Die Infektionszahlen gehen zurück, die Welt des Sports ist in diesen herausfordernden Zeiten auf dem Weg zur Normalität.

Die aktuelle Verordnung des Gesundheitsministeriums sieht vor, dass im Tennis Einzel und Doppel im herkömmlichen Sinn, Turniere sowie das Gruppentraining Indoor und Outdoor seit 19. Mai möglich sind. Somit können u. a. die Mannschaftsmeisterschaften Allgemeine Klasse und Senioren in allen Bundesländern ebenso starten wie die Bundesliga Allgemeine Klasse und Senioren.

Das Gesundheitsministerium setzt in dieser Verordnung bis 30. Juni weiters fest, dass die Voraussetzung für das Betreten der nicht öffentlichen Sportstätten in allen Sparten der Sportwelt der „Nachweis einer geringen epidemologischen Gefahr“ ist. Das bedeutet, dass man auch die Tennisanlagen nur betreten darf, wenn man getestet, geimpft oder genesen (3G-Regel) ist. Selbsttests auf der Anlage werden ebenso wie Schultests anerkannt, bei Kindern unter 10 Jahren entfällt dieser Nachweis. Durch die 3G-Regel wird der Besuch der Restaurants und die Nutzung der Nassräume und Duschen in den Vereinen wieder möglich.

Der ÖTV und die Landesverbände werden sich weiter intensiv für den Tennissport, die Vereine und Mitglieder einsetzen und weitere Öffnungsschritte einfordern, damit der Tennisbetrieb in diesen herausfordernden Zeiten wieder zur Normalität zurückkehren kann.
 
Quelle: Österreichischer Tennisverband
 

REGELUNGEN AB DEM 19. MAI 2021

 
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Die neuen Oster-Regelungen im Sport

Mit 1. April, 0.00 Uhr, tritt die neue Verordnung in Kraft. welche regional sehr unterschiedlich ist.

In Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Kärnten und der Steiermark bleiben die bisher geltenden Regeln: Im Freien dürfen Erwachsene Einzel und Doppel (maximal zwei Haushalte) spielen. Der Vereinsbetrieb für Kinder und Jugendliche erlaubt ein Gruppen-Training mit maximal 10 Kindern / Jugendlichen zzgl. bis zu zwei volljährige Betreuungspersonen. Auch das Doppelspiel für Unter-18-Jährige aus bis zu vier Haushalten bleibt möglich. Das Bespielen aller Anlagen ist indoor weiterhin untersagt.

In Wien, Niederösterreich und Burgenland ist weiterhin das Einzelspiel im Freien erlaubt. Es dürfen jedoch nur Personen aus dem gemeinsamen Haushalt mit einzelnen Angehörigen oder engen Bezugspersonen Tennis spielen (siehe Teil II der Verordnung). Das Doppelspiel ist auch möglich, wenn sich vier Personen aus einem Haushalt oder drei Personen aus einem Haushalt plus eine enge Bezugsperson auf dem Platz befinden. Das Gruppentraining mit Kindern und Jugendlichen, sowie das Training mit Erwachsenen muss leider bis auf weiteres ausgesetzt werden.

In Wien gelten diese neuen Regeln bis einschließlich 10. April, in Niederösterreich und Burgenland vorerst bis inklusive 6. April.

Für Vorarlberg, das aufgrund der niedrigen Infektionszahlen einen Sonderstatus genießt, ändert sich wie im gesamten Spitzensportbereich, nichts.

Generell ersuchen wie Sie, im Sinne der Gesundheit und des Sports, den Aufenthalt auf der Anlage so kurz wie möglich zu gestalten und die allgemeinen Verhaltensregeln einzuhalten.

Bleiben Sie gesund,
Ihr ÖTV-Team

Offener Brief der ÖTV-Spitze

Präsident Magnus Brunner und die neun LandespräsidentInnen wenden sich an die Minister Kogler und Anschober – es gibt ausgezeichnete Argumente für die Öffnung der Tennishallen.

Die Ankündigungen, erst frühestens rund um Ostern Lockerungen im Indoor-Breitensportbereich anzudenken, trifft die rund 400.000 Hobby-Tennisspieler und Hallenbetreiber in Österreich hart, insbesondere weil es ausgezeichnete Argumente für eine Öffnung der Tennishallen gibt.

Deshalb wenden sich ÖTV-Präsident Magnus Brunner und die PräsidentInnen der Landesverbände in einem Offenen Brief an Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler und an Gesundheitsminister Rudolf Anschober.

Offener Brief der ÖTV-Spitze
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Autor+Foto: Harald Schume

Kritik an Regierung: „Bewegt sich nichts“

Die Hallen-Betreiber warten noch immer auf finanzielle Zuschüsse!
Von Ermunterungen, positiven Signalen oder gar Versprechen in fein formulierten Standardsätzen – davon können Österreichs Tennishallen-Betreiber nicht leben. Seit Montag ist klar: Die Hallen bleiben auch nach dem 8. Februar geschlossen. Den Hallenbesitzern geht es wie Skiläufern, die aufgrund des Nebels ständig auf nach hinten verlegte Startzeiten vertröstet werden.

Neue Startzeit für die Hallen-Öffnung: 1. März. „Wenn die Zahlen nicht runter gehen oder gar steigen, wird dies auch nichts. Dann starten alle mit der Freiluft-Situation“, sieht Matthias Schiffer, der Präsident der Plattform Österreichischer Tennis- und Racketsporthallen (ÖTR), wenig Licht. Die finanziellen Einbußen sind eklatant. „Wir haben zahlreiche Gespräche mit dem Finanzministerium geführt, die nichts gebracht haben. Wir sehen ein, dass es Bereiche gibt, wo Geld dringender benötigt wird. Aber von uns kämpfen viele ums Überleben“, sagt Schiffer. „Es bewegt sich nichts“, bestätigt ÖTR-Geschäftsführer Marcel Weigl. Von einer Lobby wie in der Ski-Industrie können „wir nur träumen“.
Auch für den Umsatz-Ersatz der vom Kunden geleisteten Abostunden (60 bis 80 Prozent des Gesamtumsatzes) sieht man wenig Hoffnung, viele wollen die Kunden in der nächsten Wintersaison mit Aktionen behalten. „Mich rufen ständig Kunden an, die ihr Geld zurückwollen“, sagt Raimund Stefanits, Geschäftsführer im Tennisclub LaVille.

Positive Signale: Vor zwei Wochen forderte Magnus Brunner, Präsident des Österreichischen Tennisverbandes (ÖTV) und als Staatssekretär Regierungsmitglied, nebst finanzieller Unterstützung die Öffnung der Hallen mit 8.Februar, „weil es beim Hallentennis keine erhöhte Infektionsgefährdung gibt“. Durchgesetzt hat er sich ebenso wenig wie Sportminister Werner Kogler.
Stefanits hat seine Traglufthallen längst abgebaut. „Weil ich unseren Politikern nicht mehr trauen kann.“

Autor: Harald Ottawa Kurier