Kat.2 Turnier

Beim Jugendturnier in Bad Waltersdorf spielte der steirische Nachwuchs zum Jahresende nochmal groß auf.
(Foto: Rafael Ficjan (links) mit Partner Jan Göberndorfer, den beiden Finalisten Kreutz und Stieber und Turnierleiter Sascha Freitag.

Gleich 140 Nennungen gingen bei Turnierorgansiator Sascha Freitag für das Kat. 2 Turnier in Bad Waltersdorf ein. Kurz vor dem Jahreswechsel spielten die steirischen Nachwuchstalente nochmal groß auf und holten Klassensiege und Podestplätze.

Im U14 Einzelbewerb bildete Jonas Kreutz (TC Pibertein), Philipp Tischler (ESV Bruck) Felix Raser und Rafael Ficjan (beide TC Weiz) ein reines STTV-Halbfinale, wobei sich „Rafi“ gegen Jonas im Finale schlussendlich den Titel schnappte und sein Erfolgslauf auf nationaler Ebene fortsetzen konnte. Moritz Baumgartner (ATUS Zeltweg) belegte im U18-Bewerb den dritten Platz

Wie Ficjan bei den Burschen, krönte sich Valentina Dynkowski (TC Jugendparadies) zur Siegerin im U12-Einzelbewerb und holte sich mit Johanna Mader (KSV Kapfenberg) den vollen Erfolg im Doppel und fixierte somit das Double in der Thermenregion. Mit Johanna und Linda Sophie Stöberl (St. Jakob i.W.) landeten im Einzel zwei weitere Steirerinnen auf dem Stockerl.

Ebenso siegte Yara Ortner (TK Wildbach) im U14-Mädchenbewerb und hielt die steirische Fahne hoch. Melina Bäuchler (TC LUV Graz) holte den 3. Platz.

Im U14-Doppelbewerb siegte Einzelsieger Rafael Ficjan mit Jan Göberndorfer (beide TC Weiz) und behielten im Finale gegen die STTV-Stallkollegen Jonas Kreutz / Leo Stieber (TC Lannach) die Oberhand.

Autor: Stefan Schuh

Heraklion: Talent Freitag mit 11 Jahren zum 1. Tennis-Europe-U12-Turniersieg

Die steirische Zukunftshoffnung setzt sich auf Kreta gegen die ältere internationale Konkurrenz durch.
Bild: Turnierdirektor Antonis Kalaitzakis, Sieger Moritz Freitag und Finalist Zhantore Sanzharuly bei der Siegerehrung.

Mit zahlreichen schönen Erfolgen hat der heimische U12-Nachwuchs Tennis-Österreichs großartige Zukunftsaussichten in dieser Alterskategorie heuer unterstrichen. Mit letzter Woche ist nunmehr gar ein weiteres, neues, rot-weiß-rotes Siegergesicht erstmalig groß in Erscheinung getreten: Moritz Freitag. Das Talent aus dem STTV-Future-Team hat am vergangenen Wochenende in Heraklion auf der südgriechischen Insel Kreta einen ersten Tennis-Europe-U12-Titel geholt – und das als Jahrgang 2011 mit erst elf Jahren gegen die teils deutlich ältere Konkurrenz.

Freitag hatte Ende Mai in Koper (Slowenien) das erste Halbfinale bei einem europäischen Jugendranglistenturnier verzeichnet. Das wusste er in Heraklion nun also zu toppen: Der junge Steirer erreichte beim ersten Halt im Nana Golden Beach Tennis Club im Einzel das Viertelfinale und im Doppel das Semifinale, begleitet dabei von seinen zwei Brüdern Filip (aktuell Nummer 1855 der ITF-Jugendweltrangliste) und Paul sowie ihrem Papa Sascha. „Da uns Moritz’ Schule die Möglichkeit gegeben hatte, die zweite Woche auch zu spielen, sind wir dageblieben“, erzählte Vater Sascha Freitag. Und der Sohnemann sollte die sich ihm bietende Gelegenheit tatkräftig nützen.

Denn beim zweiten Turnier im Lyttos Beach SportsCenter wiederholte Freitag nicht bloß den Halbfinaleinzug im Doppel, sondern setzte sich im Einzel diesmal gar die Krone auf. Nach zwei klaren Siegen und einem w.o.-Erfolg in der Gruppenphase fertigte der Spieler des TSV Hartberg-Tennis nacheinander im Viertelfinale den Deutschen Luis Bessler mit 6:1, 6:1, im Halbfinale den Italiener Riccardo Pepe mit 6:2, 6:3 ab – um im Endspiel den älteren Kasachen Zhantore Sanzharuly beim 6:1, 6:2 auch nicht viel besser aussehen zu lassen. „Er hat wirklich überzeugt“, freute sich Papa Sascha nach diesem Premierentitel – der erste, aber bestimmt nicht letzte Coup.

Hier alle Ergebnisse aus Heraklion, 1. Turnier.

Autor: Manuel Wachta         

Erster internationaler Turniererfolg von Moritz Freitag

Erster internationaler Turniersieg
Die Tendenz von STTV-Futureteam-Spieler Moritz Freitag (TC Bad Waltersdorf) geht weiterhin nach oben. Letzte Woche konnte ich hier vom Viertelfinaleeinzug beim TennisEurope Turnier in Heraklion berichten. Beim zweiten Turnier in Griechenland holt sich der 11-Jährige den Turniersieg. Und das sogar gleich ohne Satzverlust. Sein Bruder Filip hat ihn dabei durchgehend als Hittingpartner betreut. Mit 6 weiteren Siegen auf internationaler Bühne ging Moritz nun bereits 15 Mal als Sieger vom Platz.

Autor+Foto: Andreas Leber,

G’riss um Bad Waltersdorf

Bild: Karlheinz Kornhäust, Moritz Thiem, Barbara Muhr, Sascha Freitag und Bgm. Josef Hauptmann

Viel internationaler Andrang zu vier ITF-Turnieren.
Schön habt’s es da“, sagt Moritz Thiem, als er sich im Cafe der Therme in Bad Waltersdorf umblickt.
Auch wenn er nicht zwecks der guten Aussicht in die Steiermark gekommen ist. Der Bruder von Österreichs bestem Tennisspieler der Gegenwart (,.Er ist verkühlt. aber die Pause. die er so bekommt, tut ihm auch im Prozess der Rückkehr gut“) kam in die Oststeiermark. um einen Einblick ins Leben derer zu geben, die in den kommenden zwei Wochen da sind: Jungen Tennisspielerinnen und Tennispielern, die bei den beiden Turnieren der ITF World Tour um ihre ersten WTA- und ATP-Punkte kämpfen. Die Besonderheit ist, dass es gleich Turniere sind – das hätte auch Thiem zu schätzen gewusst: „Man muss als angehender Profi so viel reisen – da schätzt man es, wenn man einmal zwei Wochen an einem Ort bleiben muss. Das hätte ich zu meiner Zeit auch gerne gehabt. Und weil Bad Waltersdorf wie die Steiermark und Österreich bekannt dafür sind, dass die Turniere so gut organisiert sind, ist der Andrang groß: 504 Nennungen aus 41 Nationen sind eingegangen: dabei finden in den beiden Wochen weltweit 15 weitere Herren- und acht weitere Damen-Turniere derselben Kategorie statt.
Der Aufwand, weiß Turnier-Organisator Sascha Freitag, ist enorm: Wir müssen alleine an Preisgeld für die Turniere 60.000 US-Dollar aufstellen, dazu kommen noch die Kosten für die Schiedsrichter – die Veranstaltung kostet mindestens 100.000 Eure“, erklärt der Betreiber des Platzes, „da geht man schon ins finanzielle Risiko.“ Dochbeweist er schon seit Jahren, u. a. mit Kids-, ÖTV-und auch Tennis-Europe-Turnieren, dass er ein Herz für den Tennis-Nachwuchs hat. Und immerhin waren ja auch schon Namen wie Novak Djokovic oder Alexander Zverev bei den Turnieren dabei. Gewonnen haben aber beide hier nicht“, erinnert er sich mit einem Schmunzeln.
Die Gemeinde in Bad Waltersdorf unterstützt das Turnier: immerhin werden einige tausend Übernachtungen lukriert. Und läuft alles gut, wären die insgesamt vier Turniere (Woche 1 beginnt am 14. August mit der Qualifikation und endet am 21. mit dem Finale. Woche 2 startet am 22. August und dauert bis 28. August) ein weiteres Steinchen zum Ziel von Barbara Muhr. Die Präsidentin des steirischen Verbandes bastelt an einem ATP-Challenger-Turnier in der Steiermark. Dann hoffentlich auch mit steirischen Spielern, derer in Waltersdorf mit Sebastian Sorger und Jan Kobierski dank Wild Cards zumindest zwei sicher dabei sind.

Quelle: Steirer-Sport

Energiekosten: Lösung für Vereine und Hallenbetreiber steht weiterhin aus

ÖTV-Präsident Martin Ohneberg warnt vor drohenden Schließungen und fordert die Einbeziehung des Sports bei den geplanten Maßnahmen der Bundesregierung in der aktuellen Energiekrise.

Die hohen Inflationsraten bringen Österreichs Wirtschaft, aber auch alle Sportvereine und Hallenbetreiber derzeit an den Rand der Belastungsgrenze. Der ÖTV hat dazu bereits im letzten Juni auf die schwierige Situation aufmerksam gemacht, eine Lösung steht jedoch weiterhin aus.

„Es gibt aktuell zahlreiche Tennishallenbetreiber, die überlegen, ob sie auf Grund der steigenden Energiepreise im Herbst überhaupt aufsperren. Wir brauchen hier so schnell wie möglich unbedingt eine Planbarkeit für die kommende Bedrohung“, erklärt ÖTV-Präsident Martin Ohneberg und richtet einen Appell an die Bundesregierung. „Die Vereine und Hallenbetreiber müssen in den geplanten Stromrechnungsdeckel einbezogen werden. Sonst wird es eine Vielzahl von Schließungen von Tennishallen im kommenden Herbst und Winter geben. Diese wiederum führen zu großen Engpässen im Angebot im Hallentennissport, was bedeuten würde, dass es für eine Vielzahl von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen keine oder geringe Möglichkeiten gäbe, den Tennissport über die Wintermonate hinweg auszuüben. Das darf nicht der Fall sein!“

ÖTV-Präsident Martin Ohneberg setzt sich weiterhin mit aller Vehemenz für alle Tennisvereine und -Hallenbetreiber ein: „Der Sport muss Berücksichtigung in den geplanten Maßnahmen der Bundesregierung finden, andernfalls drohen nachhaltige Schäden. Es braucht jetzt sofort eine rasche Lösung.“

Autor: Stefan Pletzer (01.08.2022)